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Woman with her dog in front of a large window

Über die Warme Kante

Der Begriff Warme Kante beschreibt den Glasrand einer mehrscheibigen Isolierglaseinheit, bei der der Abstandhalter zwischen den Glasscheiben aus einem Material mit niedriger Wärmeleitfähigkeit besteht. Dadurch wird die Wärmebrücke von innen nach außen reduziert – was Energie spart und die Bildung von Schimmel am Glasrand verhindert.

Warum Sie sich bei einem Fenster für eine warme Kante statt für Aluminiumprodukte entscheiden sollten

Eine kleine, aber wirkungsvolle Komponente jedes modernen Fensters ist der sogenannte Warme-Kante-Abstandhalter. Der Abstandhalter stellt den physischen Kontakt zwischen den Scheiben einer Isolierglasscheibe her und ist daher entscheidend für die Wärmedämmung eines Fensters als direkte Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich. Im Gegensatz zu Produkten aus Aluminium bestehen Warme-Kante-Abstandhalter wie Swisspacer aus einem hochisolierenden Kunststoffverbundmaterial, das den Wärmeverlust minimiert. Obwohl die Wahl des Abstandhalters einen enormen Einfluss auf die Energieeffizienz eines Fensters hat, werden immer noch Aluminiumausführungen verwendet. Das wirkt sich fatal auf die Heizkosten aus, denn Metall ist nahezu der beste Wärmeleiter überhaupt.

 

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Triple glazing with Swisspacer warm edge

Wussten Sie schon?

Sie können bis zu 8,6 % an Heizenergie und 340 kg CO2 pro Jahr sparen, wenn Ihr Fenster einen Swisspacer enthält.

Moderne Isolierglasscheiben mit warmer Kante

Um eine hohe Wärmedämmung zu erreichen, werden in Fenstern in der Regel mehrscheibige Isolierglasscheiben verwendet. Am Glasrand halten Abstandhalter den Abstand zwischen den Scheiben. Der Abstandhalter definiert somit die Breite des sogenannten Scheibenzwischenraums. Dieser wird häufig mit Edelgas gefüllt, um die Energieeffizienz der Isolierglasscheibe weiter zu verbessern.

Besteht dieser Abstandhalter aus Materialien mit niedriger Wärmeleitfähigkeit, spricht man von einer warmen Kante. Die warme Kante ist daher hinsichtlich ihrer Wärmedämmung optimiert, um den Wärmeverlust am Rand von Doppel- oder Dreifachverglasungen zu minimieren.

Wie die Wärmebildkamera zeigt: Bei einem Fenster mit Aluminium-Abstandhaltern und Sprossen (links) geht die Wärme genau im Bereich dieser Verbindungselemente (blau) verloren. Das Fenster mit Swisspacer Warme-Kante-Abstandhaltern und Sprossen zeigt deutlich wärmere Kanten.

Halten Sie die Kälte fern: Reduzierung von Wärmeverlust, Kondensation und Unbehagen am Fensterrahmen

Wenn es draußen kalt und drinnen warm ist, fließt die Wärme naturgemäß nach außen durch das Fenster – insbesondere über die Abstandhalterleiste und den Rand der Isolierglaseinheit. Dadurch sinkt die Temperatur am Rand der Verglasung deutlich im Vergleich zur Mitte des Glases.

Folglich wird zusätzliche Heizenergie benötigt, um diesen Wärmeverlust auszugleichen. Gleichzeitig bewirkt der Temperaturunterschied an der inneren Glasoberfläche thermische Luftbewegungen, die in Fensternähe zu unangenehmen Zugerscheinungen führen können.

Ist der Temperaturunterschied zwischen innen und außen besonders groß, kann der Glasrand bis zur Taupunkttemperatur abkühlen. In diesem Fall kondensiert Feuchtigkeit aus der Raumluft an der Innenseite der Verglasung. Anhaltende Kondensation kann das Wachstum von Schimmel und Bakterien begünstigen, wodurch langfristig der Fensterrahmen geschädigt werden kann und Gesundheitsrisiken für die Bewohner entstehen.

Warme Rand-Abstandhalter wie Swisspacer greifen dieses Problem an der Wurzel an. Im Gegensatz zu herkömmlichen Aluminium-Abstandhaltern besteht Swisspacer aus einem hoch isolierenden Kunststoff-Verbundmaterial, das den Wärmeverlust am Glasrand deutlich verringert. Durch die Minimierung von Wärmebrücken in der Isolierglaseinheit sorgt die Warme-Kante-Technologie für höhere innere Oberflächentemperaturen – und beugt damit effektiv Kondensation, Schimmelbildung und den damit verbundenen Langzeitschäden vor.

Wenn die Hitze draußen bleiben soll: Gebäude effizient mit Warmkante-Technologie kühlen

Steigende Temperaturen sind längst nicht mehr auf tropische Regionen beschränkt. Selbst in traditionell gemäßigten Klimazonen benötigen Gebäude zunehmend Kühlung, um den Innenraumkomfort zu gewährleisten. Das führt zu einem höheren Energieverbrauch, besonders in klimatisierten Gebäuden.

Hier spielen Swisspacer-Warmkanten-Abstandhalter eine wichtige Rolle. Durch die Verringerung des Wärmedurchgangs am Rand der Isolierglaseinheit begrenzt Swisspacer den Wärmeeintrag von außen ins Gebäude. Dadurch erwärmt sich das Gebäudeinnere langsamer, sodass während Hitzeperioden stabilere Raumtemperaturen unterstützt werden.

Konkret bedeutet das, dass die innere Glasoberfläche und der Rand der Isolierglaseinheit kühler bleiben als bei herkömmlichen Abstandhaltersystemen. Dieser Effekt wird häufig als „Cool Edge“ bezeichnet: Der verringerte Wärmeeintrag senkt die Kühllast für Klimaanlagen, sodass diese effizienter betrieben werden können.

Indem die thermische Leistung nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer verbessert wird, trägt Swisspacer zu einem geringeren Kühlenergiebedarf und reduzierten Betriebskosten bei – insbesondere in Gebäuden, die starker Sonneneinstrahlung oder langen Kühlphasen ausgesetzt sind.